Schlagwort: leben mit kindern

So habe ich mich als Mama verändert! Blogparade

Die liebe Frida von 2 Kind Chaos hat zur Blogparade aufgerufen. Und wenn die Frida ruft, da folge ich sehr gerne. Das Thema ist nämlich all zu schön: Wie habt ihr euch denn so verändert als Mama?- möchte Frida von uns wissen.

Sich verändern ist ja immer so eine Sache, das kommt nicht von heute auf morgen, man ist nicht heute so und morgen plötzlich anders. Es ist ein schleichender Prozess, der vielleicht auch gar nicht immer sofort auffällt, der vielleicht auch nicht mal sonderlich ins Gewicht fällt. Und doch gibt es ein paar Dinge, die ich ganz klar benennen kann, die anders sind, seitdem ich Mama bin. Hier für dich Frida und für euch meine Top 5 Veränderungen: Weiterlesen

From Andy’s desk: Wie können wir gute Eltern sein?

Einmal im Monat bekommen wir Post from Andy’s desk. Was ist das, fragt ihr euch jetzt bestimmt. Andy ist der Schulleiter von Emis Schule –  ECLC – Early Childhood Learning Center. Ich bin ein großer Fan unserer Schule, von Anfang an gewesen und immer noch. Sie tut Emi gut, es macht ihr Spaß, sie hat dort ihre Freunde gefunden und Vertrauen in ihre Lehrer und das Schulpersonal. Es ist ein fröhlicher Ort, ein freundlicher Ort und vor allem ein herzlicher Ort. So, da flattert nun also jeden Monat einmal ein Brieflein in unser Haus direkt von Andys Schreibtisch mit allen möglichen Infos über all das, was so im vergangenen Monat passiert ist und einem Ausblick auf das, was im laufenden Monat kommen wird. Dieses mal war ein schöner Beitrag zum Thema ” Wie können wir gute Eltern sein?” dabei, den ich gerne mit euch teilen möchte. Los geht’s:

How can i be a good parent? – Wie können wir gute Eltern sein?
– aus dem englischen (ich bin keine Dolmetscherin, ich kann es sicherlich nicht einwandfrei übersetzen, aber ich gebe mir Mühe.)

Es gibt nicht den einen einzigen und richtigen Weg ein Kind groß zu ziehen. Es gibt auch nicht so etwas wie “die perfekten Eltern” oder “das perfekte Kind”. Aber es gibt ein paar kleine Hilfestellungen, die dazu beitragen können, dass dein Kind gesund und glücklich aufwächst:

Spend time with your children – Verbringe Zeit mit deinen Kindern
Macht Sachen gemeinsam, lest ein Buch zusammen, spielt zusammen, räumt gemeinsam auf. Kinder wünschen sich am meisten deine Aufmerksamkeit. Schlechtes Verhalten ist oftmals nur der Versuch, deine Aufmerksamkeit zu bekommen.

Show your love – Zeige ihnen deine Liebe
Sage deinen Kindern jeden Tag: ” Ich liebe dich. Du bist ganz besonders für mich!” Schenke ihnen viele Umarmungen und Küsse. Weiterlesen

Die Krux mit dem Erziehen:Vom ständigen “Nein” und konsequentem Handeln

Hier lese ich für euch einen Ausschnitt aus dem Artikel vor:

 

Ich bin eine Spielverderberin!
Wenn ich den Anspruch an mich habe, mich selbst reflektieren zu wollen, dann muss ich das ehrlicherweise zugeben, das  ist die Wahrheit! Als Mama bin ich zu einer echten Spielverderberin geworden. Ich sage gefühlte 100.000 mal am Tag “Nein”? Nein, fass das nicht an! Nein, lass das da liegen! Nein, das ist nicht für Kinder! Nein, das darfst du jetzt nicht! Nein! Nein! Nein! Ich fühle mich wie die größte Spielverderberin und das fühlt sich gar nicht gut an und das macht auch irgendetwas mit mir.

Rückblick – Ich erinnere mich …
Ich erinnere mich, wie ich als Kind manchmal nicht verstehen konnte, wenn auf irgendeine Frage, Aktion, Bitte meinerseits mit “Nein!” reagiert wurde. Ich kann mich noch an das erinnern, was eine solche Reaktion bei mir hervorrief: Wieso denken die Erwachsenen, ich kann das nicht, ich schaffe das nicht, ich bin dafür zu klein, wieso darf ich das nicht und xy darf das…? Fühlte ich mich doch groß und stark und in der Lage vieles zu tun, zu probieren, zu erkunden, was mir von den großen Erwachsenen verboten wurde. Sicherlich war ich nicht zu allem in der Lage und überschätzte gewiss meine kindlichen Fähigkeiten, dennoch hatte ich ein natürliches Vertrauen in mich, ein starkes Selbstvertrauen, an dem irgendwie auch mit jedem “Nein!” ein wenig gerüttelt wurde.
Man müsste meinen, ich hätte aus dieser Erfahrung gelernt, es selbst vielleicht etwas anders zu halten.

Wie ist das nun, wenn man selber Mama ist?
Doch so stehe ich nun heute als Mama da und rufe lauthals meinen Kindern immer wieder ein deutliches und klares “Nein!” zu und das hat ganz viele unterschiedliche Gründe

  • Ich habe Angst, dass mein Kind bei einer Aktion etwas passieren könnte,
  • ich traue meinem Kind manchmal (situationsbedingt) nicht zu, dass es Situationen richtig einschätzen und bestimmte Gefahren abschätzen kann,
  • ich möchte meinem Kind beibringen, dass es Regeln gibt, an die es sich halten soll,
  • Ich möchte meinem Kind Grenzen aufzeigen,
  • Und vieles mehr…

Oftmals ist es so, dass ich mir dann vorkomme wie der größte Spielverderber. Die Große macht etwas, das sie auf keinen Fall machen soll, ich sehe es und unterbreche sie in ihrem Tun mit dem Hinweis darauf, dass sie das nicht darf/ machen soll. Ist die Situation relativ entspannt, biete ich ihr einen Kompromiss an, eine Alternative oder irgendeine Hilfestellung, irgendetwas, womit wir beide uns zufrieden geben könn(t)en. Dieser Kompromiss ist manchmal ok, oft aber doof (für sie!). Ob das nun eine Protestreaktion ist oder der angebotene Kompromiss eventuell tatsächlich nicht so gelungen ist, ist völlig egal, denn das Ergebnis ist oft das selbe: Die Stimmung kippt! Die Situation bedingt, denke ich, allerdings eine solche Reaktion. Selbstverständlich findet ein Kind es nicht toll, wenn es bei etwas unterbrochen wird, was ihm offensichtlich gerade großen Spaß macht und ist nicht sofort in der Lage das zu reflektieren und den von Mama gemachten Kompromiss als gut einzuordnen und bestenfalls anzunehmen.
Manchmal entstehen dann diese Konfliktsituationen, da sie mein Eingreifen und das Verbot nicht versteht und in dem Moment, manchmal auch keinerlei Erklärung zulassen möchte. Ein Kompromiss zu schließen ist in so einer Situation nicht möglich. Jetzt muss irgendwie abgelenkt werden, damit die Stimmung nicht ganz hinüber ist.

Nächste Hürde: Konsequent sein
Mit dem “Nein-sagen” und den ewigen oft ungewünschten Kompromissen ist es ja nicht getan. Obendrein wäre es von Vorteil, wenn ich das, was ich mir von meinen Kindern wünsche, möchte, erwarte, verlange auch konsequent wünsche, möchte, erwarte, verlange. Es bringt ja nun nichts, wenn ich heute A und morgen zu ein und derselben Sache B sage oder sie gar ignoriere. Dann weiß mein Kind nicht, was ich nun eigentlich tatsächlich will oder offensichtlich nicht will, noch scheine ich es selbst zu wissen. Daher tut es gut, bevor ich eine Regel aufstelle oder ein “Nein” ausspreche, darüber nachzudenken, ob das nun wirklich sinnvoll und konsequent von mir gewünscht ist und eingefordert werden kann.
“Don’t say it unless you don’t mean it” –  ein wichtiger Satz für mich, wenn es darum geht, darüber zu entscheiden, wie konsequent ich etwas umsetzen möchte. Einmal ausgesprochen und eingefordert, kann ich nicht am nächsten Tag es plötzlich anders wollen. Natürlich kann man auch mal ein Auge zudrücken und vielleicht einfach mal so tun, als hätte man etwas nun gerade nicht gesehen, doch im Regelfall versuche ich unsere “Regeln” konsequent umzusetzen, was mich oft wieder in die Abseitsposition des Spielverderbers rückt.

Die Krux an dieser “Erziehungs-Sache”
Regeln aufstellen und umsetzen, konsequent darin sein und Grenzen setzen, gleichzeitig noch genug Freiraum für Selbstentfaltung lassen und auf die Bedürfnisse und Wünsche des Kindes angemessen eingehen. Die Waage zu halten zwischen sinnvollen Ver-boten und Ge-boten, das Kind angemessen fördern, doch nicht überfordern, all das klingt in der Theorie so wunderbar einfach und sinnvoll und scheint so viel Harmonie und besonders tolle Kinder und später 1A erwachsene Menschen zu versprechen. Im Alltag fühlt es sich aber oft anders und gar nicht schön an. Es ist anstrengend und irgendwie manchmal unfair. Es kann zermürbend und oftmals mühselig sein. Konsequent dabei sein ist schwierig und gelingt auch nicht immer. Wer ist schon gerne und ständig und irgendwie eigentlich immer der Spielverderber? Und wie sieht überhaupt eine friedliche Erziehung aus? Wie laufen denn solche Situationen im Optimalfall ab, sodass alle Beteiligten sich damit wohl fühlen? Und Mama am Ende vielleicht auch mal nicht nur als Spielverderberin das Feld verlässt, sondern vielleicht auch einfach nur einmal die Heldin ist, die die Situation perfekt gemeistert hat.
(Antworten und Anleitungen hierzu bitte sehr, sehr gerne in den Kommentaren!

Und manchmal gibt es sie doch
Ab und an – wenn ich gerade so absolut gar nicht damit rechne – passiert es. Diese Momente sind kurz und klasse. Da steht sie dann plötzlich vor mir und sagt: Mami, ich habe dich jetzt verstanden.  
Und endlich fühle ich mich nicht mehr wie eine Spielverderberin und irgendwie einfach verstanden und gut!

Wie ist das denn bei euch? Ich freue mich, wenn ihr mir in den Kommentaren darüber berichtet wie ihr es so empfindet mit dem “Nein-sagen”. Wie konsequent seid ihr? Fühlt ihr euch auch manchmal wie ein Spielverderber? Schreibt mir, ich freue mich!

 

 

Von wunderschönen Spaziergängen und spannenden Fotoshootings: Unser #WIB vom 20. &. 21.02.2016

Nachdem wir nun insgesamt 2 Wochen das Haus fast nicht verlassen haben, sollte es am Samstag endlich mal wieder vor die Tür gehen. Hinter unseren Häusern liegt der Namsan Berg. Seoul ist umgeben von einer ganzen Menge Bergen und einer davon entfaltet sich in seiner ganzen Pracht fast direkt vor unserer Haustür uns wir müssen leider zu unserer Schande gestehen, dass wir es bisher noch nicht fertig gebracht haben dort einmal spazieren zu gehen.

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Am Samstag wollten wir das ändern. Unser Ziel: der Namsan Park Spielplatz. Also machten wir uns auf den Weg und mussten sogleich feststellen, dass der Spielplatz leider ‘nur’ von März-Dezember geöffnet ist.

Da der Namsan Bergpark wunderschöne Laufwege zu bieten hat, entschlossen wir uns kurzerhand durch die Gegend zu spazieren.

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Die kleine Maus war tapfer zu Fuß unterwegs, allerdings kam Baba nicht drum herum, sie ab und an auf den Arm zu nehmen. wpid-dsc08193-01.jpeg

Die Sonne schien den ganzen Tag traumhaf und wir genossen die uns wärmenden Strahlen.

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Klettern, wandern, die Große ist in ihrem Element … ‘Über Stock und über Stein’, ihre Energie ist grenzenlos. wpid-dsc08221-01.jpeg

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Am Ende hatten wir es tatsächlich bis nach oben geschafft und bekamen als Belohnung einen traumhaften Ausblick beschert.

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Wem das ganze bebildert nicht ausreicht, der darf sich gerne unser aktuelles Video über unseren Ausflug zum Namsan Park hier ansehen (Jaaa, ich war endlich mal wieder fleißig und habe ein Video gedreht…!)

Am Sonntag bekamen wir Besuch von der lieben Julia. Julia suchte in Seoul ein Kind, das ein besonderes Hobby hat und sich für die Geo Mini ablichten lassen wollte. So haben wir uns kennen gelernt. Da Emi & Selma noch zu klein sind, konnten wir Julia hier nicht weiter helfen. Für die Nido durfte Emi unseren Indoor-Spielplatz einmal zeigen. Wir hatten einen lustigen Nachmittag.

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Dann war das Wochenende auch schon wieder vorbei. Ich bin so dankbar, dass wir alle wieder gesund sind. Rausgehen zu können, ist so viel wert. Uns ist beinahe die Decke auf den Kopf gefallen in den vergangenen Wochen.

Ich hoffe, ihr hattet auch ein schönes Wochenende und kommt gut gelaunt in die neue Woche.

Von Eisprinzessinen und geschwisterlichen Spielplatz-Abenteuern: Unser Wochenende in Bildern vom 12. und 13.12.

So ganz wussten wir dieses Wochenende erst nicht, was wir wohl machen sollten, um unsere Wirbelwinde auch standesgemäß zu beschäftigen. So viel Power, so viel Energie, da funktioniert es irgendwie nur schwer, einfach mal den ganzen Tag daheim zu bleiben.

Also machten wir uns dieses Wochenende auf die Suche nach einer Eissporthalle, um Schlittschuh zu laufen. Ich liebe Schlittschuhlaufen, es macht mir schon immer richtig Spaß.

Hier in Seoul gibt es über den Winter wohl an ziemlich vielen Stellen schöne Eisringe und Eisflächen. Wir haben uns für die Eissporthalle in Gwacheon entschieden. Damit die Seouler Leser(-innen) unter uns genau wissen, wie sie dahin kommen und was sie dort erwartet, beschreibe ich das an dieser Stelle etwas detailierter. Die Linie 4 in Richtung … bringt euch auf direktem Weg dorthin. An der Haltestelle Government Comlex Gwacheon müsst ihr aussteigen. DSC04209

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