Schlagwort: Gedanken

Schnullerlos jetzt bin ich groß oder: Immer bei der Wahrheit bleiben!

Der liebe Schnuller. Am Anfang heiß begehrt sowohl von Kind als auch von Mama, wurde er doch mit zunehmendem Alter lästig, unschick und irgendwie wohl auch nicht mehr ganz so gut für die kleinen Milchzähnchen.
Ich muss gestehen, dass ich von Anfang an ein Schnullerfan war. Meine Große war ein sehr unruhiges und wirklich oft schreiendes Baby. Der Schnuller hat ihr geholfen, sich zu beruhigen. Ich hatte den Eindruck mit dem Nuckeln am Schnuller konnte sie sich immer ein Stückchen weit selbst regulieren. Für mich war der Schnuller ein Garant dafür, dass sie abends gut einschlief.
Umso schwerer fiel es mir, mich mit dem Gedanken anzufreunden, dass das Ding eben doch irgendwann mal weg muss. Sie selbst machte natürlich auch nicht den Anschein, als ob er sie arg stören würde.
Stets gab es auch irgend einen anderen Grund nicht gerade jetzt damit zu beginnen, den Schnuller abzugewöhnen. Zuerst kam das Geschwisterchen – eine große Veränderung – nein, da kann ich ihr das nicht nehmen – war mein Gedanke. Dann kam der Umzug nach Seoul, der Abschied also von allem bisher Gewohnten – ein ebenso üngünstiger Moment meiner Ansicht nach. Dann war es manchmal vielleicht auch bequemlichkeit, denn es klappte ja nur zu gut, sie damit zu beruhigen – immernoch.
Im Sommer sollte es dann aber soweit sein, ich war festentschlossen.

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Danke – von Briefen aus der Heimat und treuen Lesern

Am schönsten ist es, wenn man in der Ferne merkt, dass man dort wo man herkommt nicht vergessen wird. Danke an eine liebe Freundin, die mir vor kurzem diesen schönen Spruch geschrieben hat. Denn genau so ist es.

Gestern Abend flatterte ein Brieflein ins Haus.
Ich konnte am Umschlag und an der Schrift sofort erkennen, ohne den Absender gelesen zu haben, wer uns geschrieben hatte. Meine Oma und mein Opa.
Weil ich weiß, dass sie mit ganzer Begeisterung unseren Blog verfolgen, möchte ich ihnen hier sagen: Danke Oma & Opa, euer Brief ist angekommen. Unser Herzmädchen hat sich immer wieder den selbst gemalten Pumuckl angeschaut und gesagt: ‘Hat Oma das für mich gemalt?’. Sie war begeistert und hat sich gefreut.

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Rainbowclass – oder wie Herzmädchen plötzlich einfach alleine durch Seoul tourt

Ihr Lieben, die Zeit rennt und rennt und man möchte so vieles mit euch teilen, aber die Tage sind zu kurz für das was man alles tun mag. Und so ist es wieder eine Ewigkeit her, dass ich für euch geschrieben habe.
Der Juni ist vorbei und wir haben eine Menge erlebt. Unser Herzmädchen besucht nun endlich ihre preschool. Genauer gesagt ist es erstmal “nur” ein vier-wöchiges summercamp, denn danach schließt ihre Schule für die Sommerferien. Ab September geht es dann in ihrer neuen Klasse richtig los. Das summercamp gefällt ihr sehr gut. Sie ist in der Rainbowclass. Das erzählt sie auch immer ganz stolz. Mittlerweile sagt sie jeden morgen: Gehen wir jetzt endlich los? Weiterlesen

Zusammen ist man doch wirklich weniger allein – vom gemeinsamen Kinderzimmer!

Bei Mamalogik soll es ja nicht immer nur ums Auswandern und Leben im Ausland gehen. Ruhig darf ich meinen Fokus auch mal ein bisschen verschieben und deswegen möchte ich heute mal an einer Blogparade teilnehmen.
Sarah vom Blog Mamagogik hat aufgerufen zu einem tollen Thema zu bloggen: Zimmeraufteilung bei Geschwistern. Weiterlesen