Mama in business - Interviewreihe Mom's Accessories Working mom

Mama in business: Susannah von TravelArt4Kids

Ich habe mir eine spannende neue Interview-Reihe für euch ausgedacht. Vereinbarkeit von Familie & Beruf ist eines der großen Themen, die gesellschaftspolitisch immer wieder heiß diskutiert werden. Nach der Elternzeit zurück in den alten Job ist nicht immer leicht, Teilzeit, Vollzeit, oder vielleicht doch ’sein eigenes Ding machen‘ und sich mit einer tollen Idee, einem klasse Konzept in die Selbstständigkeit wagen? Geht das als Mama? Ist das vielleicht die Alternative zum Angestellten-Dasein als Mutter?
Ich frage hierzu Frauen, Mütter, die den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt haben und mit Leidenschaft ihren Traum vom ‚Ich bin mein eigener Chef‘ leben.

Heute stelle ich euch Susannah Michalik von TravelArt4Kids vor. Susannah habe ich kennengelernt, als ich auf der Suche nach Beschäftigungsideen für den 11 stündigen Flug von Seoul nach Frankfurt war. Ihre Idee? Lest selbst:

Liebe Susannah, stell dich doch bitte kurz vor.
Ich bin 42 Jahre, verheiratet und habe zwei Kinder. In London geboren, dann in Hamburg aufgewachsen und über Umwege in Stuttgart gelandet. Ich liebe Reisen und gutes Essen.

Portrait

Du bist als Mompreneur Gründerin des jungen Labels Travelfor kids, was genau hat es damit auf sich?
TravelArt for kids ist kreative Beschäftigung für Kinder im Urlaub, unterwegs oder im Restaurant. Alles ohne Kleber oder Stifte, so dass man es ohne Probleme auch mit ins Flugzeug mitnehmen kann oder auch die Sauerei sich in Grenzen hält. Wichtig sind mir auch die Nachhaltigkeit und die Qualität der Produkte.

Du liebst das Reisen? Reist du anders, seitdem du Kinder hast? Was unterscheidet das Reisen mit Kindern vom Reisen ohne Kindern? Planst du deine Reisen anders seitdem du Kinder hast?
Zwangläufig reist man anders, alle anderen Aussagen wären nicht ehrlich. Die Abenteuer, die man ohne Kinder gewagt hat, lässt man bleiben. Als Beispiel, haben wir uns in Kambodscha oder Vietnam früher zu dritt auf ein Moped gesetzt, jetzt nehmen wir dann doch lieber ein Taxi. Die Reiseziele suche ich jetzt so aus, daß die medizinische Versorgung gewährleistet ist und natürlich auch ein gewisses Maß an Hygiene vorhanden ist. Wir reisen immer noch nach Asien oder letztes Jahr waren wir z.B. mit den Kindern in Sansibar.

Wie kamst du auf die Idee zu TravelArtforKids?
Meine Tochter hat die Unart immer gleich alles auf einmal zu verbrauchen, daher kam mir
die Idee für eine unsere Reisen, kleine Sticker-Päckchen zu packen, die ich ihr dann nach und nach gegeben habe. Die hatte ich mit Block und Stifte in eine Tasche gepackt. Als ich das in einer der Mütter-Gruppen gepostet hatte, kam nicht nur positives Feedback, sondern auch der Vorschlag, ein Business draus zu machen. So fing alles an.

Welches deiner Produkte ist dein ganz persönliches Lieblingsstück?
Klar finde ich die Taschen mit den Sticker-Sets super, da sie die Kinder sehr lange beschäftigen. Für den Sommer ist das Boot Set mit der Schwimmknete natürlich ein Highlight. Damit sind die Kinder zum Beispiel stundenlang am Pool beschäftigt und ich kann ich Ruhe ein Buch lesen. Geht auch im Planschbecken.

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„Creative fun for every occasion-Kreativer Spaß für überall“ ist das Motto deines Konzepts, wie wichtig ist es deiner Meinung nach, dass Eltern ihre Kinder im Kreativ-sein unterstützen?
Kinder sind eigentlich per se kreativ, man muss sie nur machen lassen. Daher gibt es bei meinen Produkten nur eine Anleitung, also kein stupides Ausmalen oder nach malen. Egal, wie oft ich meinen Kindern die gleichen Aufkleber gebe, es kommen immer neue Kunstwerke zustande und auch nach über einem Jahr ist ihnen immer noch nicht langweilig. Wichtig ist allerdings, dass die Taschen tatsächlich nur benutzt werden, wenn man unterwegs ist.

Als Mompreneur bist du selbstständig tätig und das aus Leidenschaft. Was sind für dich die drei wesentlichen Vorteile gegenüber dem Angestellten-Dasein als Mutter?
Der ganz große Vorteil ist, dass ich flexibel bin. Ist ein Kind krank oder es sind Ferien, muss ich nicht in Panik verfallen und dies auch vor niemanden rechtfertigen. Ich bestimme wie viel ich arbeite und wie lange.

Wie sieht ein typischer Tag aus im Leben einer selbstständig-tätigen Mama?
Erstmal werden die Kinder versorgt und zur Schule oder zum Kindergarten gebracht. Jenachdem was ansteht, gibt es auch reine Home Office Tage. An solchen Tagen passiert es mir jedoch immer wieder, dass ich doch schnell noch nebenher eine Maschine Wäsche reinschmeiße. Nachmittags hole ich dann die Kinder, entweder haben wir Programm oder es geht direkt nach Hause. Dann Abendessen, Kinder ins Bett, und anschließend entweder Sofa oder Sport. Es gibt aber natürlich auch Tage mit Kunden- oder Messebesuchen.

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Kurz und knapp: Ein Satz von dir zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf: 
Schwierig, anders, aber machbar.

Was sind deine 3 Tipps an Mamas, die sich selbstständig machen möchten?Wichtig ist an sich zu glauben und einfach machen! Ein gutes Netzwerk, eine tolle Idee und ein vernünftige Planung gehören aber auch dazu.

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Liebe Susannah, vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Fragen an dich zu beantworten. Eine wunderbare Idee, die du erfolgreich umgesetzt hast. Ich wünsche dir alles Gute für dich und deinen tollen Shop!
Ihr Lieben, seid ihr Neugierig geworden und möchtet die tollen Taschen von Travelartforkids einmal ausprobieren? Die liebe Susannah hat mir für euch sogar einen Gutscheincode mit 10% Rabatt auf die Produkte (nicht Verpackung und Versand!) zur Verfügung gestellt. Rabattcode: Mamalogik2016. Schaut sehr gerne mal hier vorbei.

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