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Let’s go: Lass 2016 mein bestes Jahr werden – und deins auch!

Das Jahr neigt sich dem Ende und wir sind nach kurzer Pause wieder da. Zurück mit unserem Jahresrückblick 2015 und dem, was ich 2016 gerne anders machen möchte.

‚Alle Jahre wieder…‘
zum Ende des Jahres ist es nicht ungewöhnlich, auf das Jahr zurückzublicken, zu resümieren und sich für das neue Jahr vielleicht ein paar gute Vorsätze zu machen.
Pünktlich also zum Ende des Jahres bin ich über eine Blogparade gestolpert, die sofort meine Aufmerksamkeit auf sich zog. „Mein bestes Jahr 2016“ – der Titel der Blogparade und des gleichnamigen Work-Life Books von Susanne Pillokat-Tangen und Nicole Frenken lachte mich an – da möchte ich gerne mitmachen. Gesagt. Getan.

Blogparade_Meinbestesjahr 2016_Foto2 Innenseiten

Susanne und Nicole bitten uns Teilnehmer der Blogparade bestimmte Aufgaben aus ihrem Work-Life Book zu erarbeiten. Mein Thema lautet:

Befreiung = Freiheit? Endlich erlaube ich mir…
Ich durfte mich also damit beschäftigen, wovon ich mich 2016 befreien möchte, was ich sein lassen möchte und passend dazu, zu was oder für was ich mir im kommenden Jahr die Erlaubnis geben möchte.

Manchmal muss man ein paar Schritte zurückgehen, um weiterzukommen…
Die Erfahrungen, die Du 2015 gemacht hast, haben dazu geführt, dass Du heute da stehst, wo Du bist. Wo Du heute stehst, ist wiederum der Ausgangspunkt für Deine Zukunft. In all dem, was Du 2015 erlebt hast, liegt ein wichtiger Schatz an Lernerfahrungen, Ressourcen, Herausforderungen…

(Erfüllter und erfolgreicher Leben-Mein bestes Jahr 2016)

2015 – Ja, das war’s!
2015 war für mich und meine Familie ein sehr spannendes Jahr. Wenn ich heute hier an meinem Schreibtisch sitze kann ich voller Dankbarkeit sagen, Gott sei Dank war 2015 ein Jahr,  das im positiven Sinne sehr ereignisreich war. Waren die letzten Jahre immer sehr durchwachsen von einem Auf und Ab, ist 2015 das erste Jahr seit langem, zu dem ich sagen kann: Ja, das war‘s, hier lief einfach mehrheitlich alles gut. Zu Beginn des Jahres eröffnete sich uns die Möglichkeit – wie ihr alle wisst – Deutschland den Rücken zu kehren und uns für eine gewisse Zeit ins Ausland abzusetzen. 

Mit Kleinkind & Baby ein nicht ganz ungewagtes Abenteuer – doch wir haben „Ja“ gesagt und uns getraut. Rückblickend ist das die beste Entscheidung, die wir dieses Jahr getroffen haben. Wir sind gewachsen an dieser Erfahrung – in jeder Hinsicht – manchmal über uns hinaus gewachsen, miteinander, jeder für sich, zusammengewachsen. Ende 2015 stecken wir noch Mitten in diesem Abenteuer und wir freuen uns auf das kommende Jahr 2016 mit all den neuen Erfahrungen und Herausforderungen, die da noch so auf uns warten. Soviel zum Rückblick.

Wovon möchte ich mich befreien?
Liebe Susanne, liebe Nicole, ihr habt mir eine für mich Momentan wirklich schwierige Aufgabe gestellt. In einem Jahr, in dem sich das Meiste gut anfühlt, macht es (mir) nicht so viel Spaß, sich damit auseinanderzusetzen, was vielleicht nicht so gut ist, wessen oder wovon ich mich gerne entledigen möchte. Auf Anhieb fiel mir da erstmal nichts zu sein.
Also habe ich mir euer tolles Work-Life-Book zur Hand genommen und auf Seite 1 angefangen. Jedem, der gerne mal ein bisschen in sich hinein hören möchte und vielleicht einen Anstoß dazu braucht, 2016 zu seinem ganz persönlichen erfolgreichen Jahr zu deklarieren, kann ich das nur empfehlen. Susanne und Nicole verstehen es, euch genau dort abzuholen, wo ihr gerade steht. Egal, ob ihr gerade die beste Zeit eures Lebens erlebt oder vielleicht mitten in einer Krise steckt oder einfach ganz banal euren Alltag bestreitet. Neben vielen Aufgaben, die euch dazu anleiten in euch hinein zu hören, könnt ihr interessante ‚Mutmacher-Portraits‘ von tollen Frauen lesen, die euch vielleicht animieren, anstoßen, mutig machen.

Achtet auf eure Worte, denn sie können verletzen – Achtsamkeit in der Sprache
Wie ich also so die Seiten durchstöberte, nach und nach die Aufgaben zu lösen versuchte und die ersten Portraits durchlas, fiel mir natürlich einiges auf, was mich stört oder was ich verbesserungswürdig finde. Weit vorne spielt da etwas mit, womit ich erst kürzlich wieder konfrontiert wurde: Achtsamkeit in der Sprache.
Jeder kennt es, mit Worten verletzt oder gekränkt zu werden oder zumindest das Gefühl zu haben gekränkt worden zu sein. Worte haben einfach eine riesen große Wirkkraft. Bei Facebook habe ich letztens folgendes Bild hochgeladen.

Achtsamkeit

All zu schnell haben wir etwas ausgesprochen, das unser gegenüber verletzt. Vielleicht haben wir es gar nicht so gemeint, sicherlich hatten wir nicht im Sinn, den Anderen mit dem was wir gesagt haben weh zu tun und doch passiert das ziemlich oft. Ich nehme mich da absolut nicht aus. Nicht immer bin ich sonderlich achtsam im Umgang mit meiner Sprache und Wortwahl. Genau das ist etwas, wovon ich mich befreien möchte im kommenden Jahr: Unachtsamkeit im Sprechen möchte ich ersetzen durch Achtsamkeit. Das fängt bei der Wortwahl schon an.

Du bist wie du sprichst
Ist euch schon mal aufgefallen, wie gewaltsam unsere Sprache eigentlich ist? Ich möchte euch ein paar Beispiele geben. Für uns ist es völlig normal zu sagen:

  • Ich mache dir einen Vorschlag/Ratschlag.

Hier ist ziemlich zentral das Wort ’schlagen‘ involviert, was ja nun nicht gerade ein Akt der Zuneigung ist. Jemandem etwas vorschlagen (was eigentlich etwas positives ausdrücken soll) ist ein uns völlig normaler, gängiger Ausdruck, wir verwenden ihn, ohne großartig darüber nachzudenken. Wie ich finde, kommt er aber äußerst negativ daher. Versucht doch einfach mal das Wort ‚Empfehlung‘ zu gebrauchen. Noch ein Beispiel:

  • Ich nehme das mal in Angriff.

Huch, das klingt wohl auch ziemlich brutal, oder?

  • Das ist bombensicher.

Klingt nicht gerade friedfertig, oder?

Ich weiß nicht inwiefern das stimmt, aber ich habe einmal gelesen, dass laut einiger Hebammen eine Geburt leichter vonstatten geht, wenn man sich sagt, das man das Kind bekommt und nicht kriegt. Gedanken, Worte und ihre Auswirkung auf uns, auf unser Befinden, unser Verhalten scheinen größer zu sein, als uns tatsächlich bewusst ist.

Habt ihr schonmal bemerkt, wie wir alleine durch die Wahl unserer Worte es schaffen uns selber in Stress zu versetzen.

  • Ich mache das ganz schnell noch fertig.

Wieso nicht einfach: Ich mache das noch fertig. Und schon schlägt pocht unser Herz ein wenig langsamer und mehr im Takt eines stressfreien Moments und die Aufgabe wird gewiss ebenso fertig.
Liebe Susanne, liebe NicoleBuchcover_Meinbestesjahr2016danke, dass ich mit Hilfe eures Work-Life-Books einmal mehr in mich hineingehört habe und nun weiß, wovon ich mich bestenfalls 2016 befreien werde – Unachtsam mit meiner Sprache umzugehen. Im Optimal-Fall zieht das nach sich, dass ich Menschen und Situationen und natürlich mir selbst wesentlich mehr Wertschätzung entgegenbringen kann.

Wer von euch Lust bekommen hat, sich auch mal ein bisschen mit sich selbst und seinen Plänen für das kommende Jahr zu beschäftigen, wer Lust hat, sich auch mal Gedanken darüber zu machen, von was er sich wohl befreien könnte, um für etwas Neues Platz zu schaffen, für den geht es einmal hier entlang.

Unterschrift

P.s.: Auf der Seite von Susanne findest du Links zu weiteren inspirierenden Texten, die im Rahmen dieser Blogparade entstanden sind und einige Worksheets, die sie zum downloaden zur Verfügung gestellt hat. Schaut einfach mal vorbei.

 

  1. Hallo Johanna,
    vielen lieben Dank für Deinen tollen Beitrag. Ich finde gerade die Deutsche sprache ist auch in ihrer Betonung bzw. Aussprache hart und abgehackt. Ich mag es sehr, wenn ich in der Vorderpfalz (Rheinland-Pfalz) bin, da singen die Menschen beim Reden. Der Dialekt hört sich eher wie ein Singen an. Wie empfindest Du die Sprache in Seoul/ Südkorea? Ist es angenehm zuzuhören?
    Ich wünsche Dir eine tolle Zeit.
    Bärbel

  2. Pingback: Mein bestes Jahr 2016 Teil 3 | winnieswelt

  3. Liebe Bärbel, vielen Dank für deinen Kommentar. Ich gebe dir vollkommen Recht, auch ich empfinde die deutsche Sprache klingt sehr hart. Man hört auch immer wieder von nicht-deutsch-sprechenden, dass sie wohl nicht den angenehmsten Klang haben muss. Ich kenne viele Sprachen, die wesentlich melodischer und für mich dadurch auch sympathischer daher kommen 😉 Koreanisch (Hangul) konnte ich am Anfang so gar nicht beschreiben, mittlerweile hat sie für mich auch einen angenehmen und zumindest wesentlich melodischeren Klang als deutsch 😉
    LG Johanna

  4. Pingback: Mein bestes Jahr 2016 - Susanne Pillokat

  5. Pingback: Flower Market Seoul- ein Geruchserlebnis auf dem Blumenmarkt | Mamalogik

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