Einmal ans andere Ende der Welt bitte… Seoul 2015

Wir haben immer schon davon geträumt mal für eine Weile ins Ausland zu gehen. So richtig, nicht “nur” um Urlaub zu machen. Sowohl mein Mann, als auch ich haben während unseres Studiums eine Weile im Ausland verbracht, wir sind also nicht ganz unerfahren darin uns in fremder Umgebung und mit einer uns völlig fremden Kultur zu arrangieren. Ende 2014 stand plötzlich berufsbedingt für uns fest, dass wir für eine Weile nach Seoul in Südkorea ziehen werden. Glücklicherweise konnte ich mich mit dem Gedanken sofort anfreunden. Ich hatte keinerlei Probleme mir vorzustellen, mich darauf einzulassen, mit der ganzen Familie so weit weg von zuhause zu ziehen. Genauso wenig konnte und kann ich mir bis heute vorstellen, was das aber nun wirklich heißt. 

Ich bin eine Meisterin darin, Dinge genau dann zu tun, wenn sie gerade anstehen. Ich konnte schon früher nicht ewig lange vorher für Klausuren lernen. Die Dinge gelingen mir eindeutig besser mit ein wenig Druck und Stress im Nacken. Also habe ich schnell beschlossen, ich lasse das einfach auf mich zukommen. Damit fahre ich bis heute ganz gut. Nicht zuletzt kann ich mich fast gemütlich zurück lehnen, da die Firma meines Mannes so gut wie alles für uns regelt uns organisiert.

Aber nun nochmal zurück zum Anfang.

Es hieß dann also ziemlich schnell, dass es im Mai 2015 losgehen solle. Das waren ja noch gute vier Monate. Zwei Punkte beschäftigten mich von Anfang an aber doch. Zum einen die Kindergarten-Wahl für unser Herzmädchen in Seoul. Sie ist eine total begeisterte Kita-Gängerin. Sie liebt es mit vielen Kindern zusammen zu sein, zu toben, zu spielen, zu tanzen, zu singen. Sie fühlt sich wohl in Gesellschaft. Je mehr Leute um sie herum, umso mehr blüht sie auf. Es ist mir wichtig, dass auch in Seoul für sie sicherzustellen. Also begann ich meine Suche nach einem geeigneten Kindergarten für mein Herzmädchen.

 

Auch wichtig war für mich zu wissen, wie es mit meiner Selbständigkeit weitergeht. 2014 habe ich mein Label Mom’s Accessories gegründet und verkaufe seitdem über meinen Onlineshop und in Kinderboutiquen in Deutschland Accessoires für Mamis. Bis jetzt ist das ganze eine Two- maximal Three-men Show, was soviel heißt wie, ich mache nahezu alles alleine, mit Unterstützung meines Mannes und von Zeit zu Zeit zusätzlicher Unterstützung durch andere Familienmitglieder. So ein richtiges family-business sozusagen 😉 In Seoul werde ich mich weiterhin um alles kümmern bis auf den Versand. Der wird weiterhin hier von Deutschland aus organisiert werden.

Wohnung? Wo werden wir wohnen? Möbel mitnehmen oder einlagern? Wie lange braucht so ein Container von Deutschland bis nach Südkorea? Was darf man überhaupt alles mitnehmen? Wie kinderfreundlich ist eine so riesengroße Metropole überhaupt? Fragen über Fragen, die wir auch haben und deswegen nächste Woche für eine Woche hin fliegen werden, um uns ein bisschen zu orientieren. Ich bin so extrem gespannt und freue mich auf die Woche. Ich halte euch auf dem Laufenden und werde euch hoffentlich ganz viele tolle Eindrücke mit nach Hause bringen.

Ward ihr auch denn schon mal für längere Zeit im Ausland? Wo? Wie? Warum? Was habt ihr da gemacht? Mit oder ohne Kids? Spannend! Erzählt mir eure Story!

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