Kategorie: Rezepte

Eine Suppe mit Geschichte: Unsere Karotten-Ingwer-Kokos Suppe

Eine schöne heiße Suppe, wenn es draußen bitter kalt ist: einfach wunderbar. Wir lieben Suppen generell und bei kaltem Wetter umso mehr. Ewig habe ich eine meiner Lieblingssuppen und die absolute Lieblingssuppe meines Papas nicht mehr gekocht und das obwohl diese Suppe eine ganz besondere Geschichte für mich hat. Das erste Mal gegessen habe ich diese Suppe, als mein Papa sie gekocht hat. Von da an haben wir sie uns oft gekocht und viele Jahre später sollte es die Suppe werden, die ich kochte, als er mich zum letzten Mal besuchen kam. So gibt es sogar Gerichte, die uns manchmal an etwas erinnern oder Geschichten erzählen.

Hier also mein Rezept für euch von unserer Suppe mit Hintergrundgeschichte und ganz Gefühl:
Ich koche sie immer frei nach Gefühl, versuche aber die Mengen einigermaßen realistisch für euch zusammen zu bekommen.

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Das braucht ihr: 
4-5 große Karotten
1/2 Bund Frühlingszwiebeln oder 1 Zwiebel
1 Stück Ingwer (von der Knolle auf dem Bild nur ein kleines Stück)
1 kl. Dose Kokosmilch
1.5 TL Currypaste
1/2 TL gepressten Knoblauch
Hühnerbrühe (falls ihr welche da habt) oder Gemüsebrühe (soviel bis das Gemüse reichlich bedeckt ist)
1/2 Glas Orangensaft (bestenfalls frisch gepresst)
Salz

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Und so gelingt euch eine köstliche Suppe: 
1. Zunächst schneidet ihr euer Gemüse klein, Karotten, Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch pressen und Orangensaft auspressen.
2. Gebt ein wenig Pflanzenöl in einen Topf und dünstet euer Gemüse und den Knoblauch darin an. Gebt die Currypaste hinzu. Löscht das Gemisch mit der Brühe ab und lasst es solange kochen, bis ihr es gut pürieren könnt.wpid-dsc07652-01.jpeg
3. Püriert die Suppe und gebt anschließend die Kokosmilch und den Orangensaft hinzu.
4. Nun lasst ihr es erneut aufkochen und könnt mit Salz nachwürzen.
5. Fertig & genießen 🙂wpid-dsc07668-01.jpeg

Am besten schmeckt sie schön warm, nicht all zu heiß, denn so könnt ihr die unterschiedlichen Zutaten am besten herausschmecken. Ich finde es jedesmal wieder eine Geschmacks-Explosion mit so vielen unterschiedlichen Nuancen.
Beim zubereiten und kochen bestaune ich gerne die Schönheit der Farben. Sieht das nicht wunderbar aus?

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Ich freue mich, wenn ihr meine Lieblingssuppe einmal nachkocht. Bestimmt werdet ihr begeistert sein. Genießt es!

Habt ihr auch Gerichte, die euch an etwas bestimmtes erinnern oder Geschichten erzählen? Erzählt mir davon gerne in den Kommentaren, ich bin wie immer neugierig 😉

*YUMMY Gemüse*: Bulgur mit Paprika-Tomatengemüse

Ich habe den Sommer über für meine Verhältnisse sehr spartanisch gekocht. Es war teilweise so heiß, das man nicht wirklich Hunger oder Lust auf Essen hatte und wir uns mehr oder weniger durch den Tag gesnackt haben. Das war auch vollkommen ok für alle.

Nun wird es kälter und wir bekommen wieder Lust auf schönes, warmes Essen. Und wie das eben so ist mit Kindern, darf es doch in der Küche auch sehr gerne einfach und schnell gehen. Oft nehme ich mir bewusst die Zeit für aufwendige Gerichte und liebe es, schönes Essen zuzubereiten, doch manchmal muss auch das Einfache reichen. Und schmecken tut auch das allemal.

So zum Beispiel das Rezept, das ich euch nun vorstellen möchte.

Bulgur mit Gemüse ist mit Abstand das leichteste, das man sich nur vorstellen kann, zu kochen.

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Sonntagsbrötchen – mit 5 Zutaten einfach selbst gemacht!

Ich bin ein Fan von Selbstgemachtem. In Deutschland bin ich jedoch niemals auf die Idee gekommen, Brötchen selbst zu backen. Wieso denn auch? An nahezu jeder Ecke findet man Bäckereien mit mal besseren, mal schlechteren Brötchen. Eines haben sie gemeinsam, man bekommt sie zu unschlagbaren Preisen. Das ist mir erst hier in Seoul aufgefallen. Lebensmittel im Allgemeinen sind hier unwahrscheinlich teuer, in Deutschland hingegen sehr günstig.
Das soll aber gar nicht mein Thema heute sein.
Heute möchte ich euch zeigen, wie ihr ohne viel Mühe und ohne viel Aufwand relativ schnell Brötchen selber backen könnt. So schnell habt ihr nicht euch fertig gemacht und seid zum Bäcker morgens gelaufen (oder macht das euer Mann…?).

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Mandu oder Ravioli oder Maultaschen oder Manti – von koreanischen Teigtaschen

Als Kind habe ich Ravioli geliebt, später waren es Maultaschen, noch später erweiterte sich mein Vorlieben-zu-Teigtaschen-Repertoire um türkische Manti und das Ganze verkomplettiert sich jetzt mit koreanischen Mandu. Kennengelernt haben wir Mandu als wir hungrig durch die Straßen von Seoul tourten und ein Street-Food-Verkäufer uns auf seine Leckereien aufmerksam machte. Kurz abgeklärt ob das Innenleben auch vegetarisch ist, konnten wir die leckersten Kimchi kun Mandu kosten, die wir bis dahin wohl je gegessen hatten. Wie kann es anders sein, natürlich packte mich der Wahn und ich musste einfach ausprobieren sie selbst zu machen. Weiterlesen

Unsere Suppenschüssel: Brokkoli-Suppe

Heute habe ich ein ganz schnelles und super leckeres Rezept für euch.

Wir lieben Suppen, zu jeder Jahreszeit, gerne als Hauptspeise, manchmal auch als Vorspeise – wir könnten Suppen auch schon zum Frühstück verschlingen. Suppen sind einfach schnell zubereitet und schmecken immer lecker. Glücklicherweise sind auch unsere Kids absolute Suppen-Fans (ja auch schon das kleine Engelmädchen lässt es sich nicht nehmen mit ihren fast 7 Monaten meine Suppen zu probieren 🙂 ).

 

Eine meiner absoluten Basic-Suppen ist meine Brokkoli-Suppe und heute möchte ich mein Rezept gerne mit euch teilen. Da ich meistens nach Gefühl und mit ganz viel Herz koche, fällt es mir etwas schwer genaue Mengenangaben zu machen. Ich versuche es für euch so genau wie nur möglich.

Dann fangen wir mal an.  Weiterlesen