Kategorie: Allgemein

Sind wir noch echt? Von Einheitsbrei und Filter-Wahn

Ich habe ein Gedicht geschrieben, es geht um Filter, um Echt-Sein und darum, ob Echt-Sein in einer perfekt inszenierten Welt überhaupt Platz hat? Aber fangen wir von vorne an:

Authentizität – das Buzzword zieht sich 2019 durch alle Plattform – wieder mehr Echt-sein, überhaupt mal Echt-sein, kein Fake bitte – schließlich möchten wir das ja auch glauben können, was uns da so gezeigt wird, wir wollen die Wahrheit, nichts unechtes, nichts vorgespieltes. Auch ich poste auf Instagram in meinen Storys gerne Bilder unter dem Hashtag #mehrrealitätaufinstagram – unter diesem Hashtag finden sich auf Instagram aktuell 57.9K Beiträge und trotz des Wunsches nach “Mehr Realität” schleichen sich viele, viele mit Filter versehene Bilder unter diese 57.9K Beiträge. Wieso?

Die Story-Filter heben das Ganze nochmal auf ein ganz neues Level, plötzlich können wir uns alle mit nur einem Klick nicht nur super freaky und lustige Hunde-und Katzenöhrchen in unser Gesicht zaubern, nein, wir können uns quasi einer digitalen Schönheits-Operation unterziehen, in sekundenschnelle haben wir wunderbar glatte, jugendliche, traumhaft schöne, sogar gebräunte Haut – Wieso? Und nicht nur das, die Filter-Technologie steckt noch in den Kinderschuhen, wer weiß was da noch alles kommt – but who cares…?

Mich beschäftigt dieses Thema und da bin ich nicht die Einzige. Auch auf Instagram haben schon einge das Thema poraktiv angesprochen, so zum Beispiel die liebe Svenja von Meine Svenja. Aus ihrer kreativen Feder stammt beispielsweise dieses GIF:

Auch die “Sinnfluencerin” Caro @Caroandthegang beschäftigt sich in einem ihrer aktuellen Postings mit der Thematik, sie schreibt: “Es gibt da eine Sache auf dieser Plattform, die ich nicht verstehe. Alle schreien nach #mehrrealitätaufinstagram und im gleichen Atemzug wird scheinbar so wenig hinterfragt. Eine Mama jammert über Augenringe wegen schlafloser Nächte. Ich sehe sie nicht. Wegretouchiert. Eine Frau jammert über Falten. Ich sehe sie nicht. Dank Filter. Ich lese von Chaos in der Wohnung. Ich sehe es nicht, nur einen fein inszenierten #instaroom (…)”

Das Format, das ich gewählt habe, um meine Gedanken hierzu in Worte zu fassen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen ist ein Gedicht, das ich heute mit euch teilen möchte (Premiere, ich habe noch nie ein Gedicht von mir veröffentlicht). Hier nun meine Gedanken zu einem wichtigen, relevanten und aktuellem Thema:

Wie steht ihr zum Thema Facefilter, Filter im Allgemeinen und Echt-Sein auch auf Social Media? Ich würde mich über eure Meinungen und Ansichten als Kommentare zu meinem Beitrag freuen!

Und hey, natürlich verwende ich auch mal einen Filter, nur eben in Maßen und lieber einfach in Echt!

Update: Neues Jahr, der Januar neigt sich dem Ende und zu Gast bei minimenschlein.de

Ihr Lieben, nun ist der Januar fast vorbei. Ich hoffe ihr hattet einen guten ersten Monat im neuen Jahr. Bei uns ging das Jahr 2016 ziemlich ruhig los. Auf den Straßen Seouls war in der Silvesternacht nicht sonderlich viel los, zumindest haben wir davon nichts mitbekommen. Beide Mädels hatte noch Ferien, die auch noch unerwartet verlängert wurden, sodass vier lange Wochen Ferien nie zu Ende zu gehen schienen. Sowohl für die Große als auch für mich war vor allem die letzte Ferienwoche eine wirkliche Herausforderung.

Nun nimmt aber alles seinen gewohnten Gang. Da ich ein totaler Routinemensch bin, geht es mir damit wesentlich besser. Der Umgang mit und das Ertragen von Chaos und/oder Unordnung fällt mir schwer. Keine geregelten Abläufe zu haben ebenfalls. Das gebe ich offen und ehrlich zu und sage damit auch: Ja, stimmt, möglicherweise bin ich unflexibel – je nachdem, wie man das Wort unflexibel definiert und interpretiert.

Nun hoffe ich auch wieder mehr Zeit für meinen Blog und euch Leser zu haben. Gerne würde ich 2016 auch meinen Youtube-Kanal mit Inhalt füllen. Zunächst einmal durfte ich bei Leonie von Minimenschlein.de zu Gast sein und darüber berichten, wie es hier bei uns daheim so aussieht. Gespickt mit ein paar schönen Bildern ist es – wie ich finde – ein schöner Bericht geworden, den ihr euch hier durchlesen könnt: Zuhause über den Dächern von Seoul

Vergangenes Wochenende waren wir bei -19 Grad fischen in Hwacheon. Darüber berichte ich euch in einem eigenen Artikel.

#fishing in #hwacheon. Super kalt, aber erfolgreich :) 6 Fische haben wir gefangen. #mamablogger_de #mommyblogger #momsblogger #familyblogger

-19 Grad und wir waren fischen! Ja, fischen, Loch gebohrt ins Eis und los gings. Es war grandios lustig. Bilder? #hwacheon #fishfestival #mamablogger_de #mommyblogger #momsblogger #familyblogger #itstoocoldoutside

P.s.: Habt ihr Lust auf mehr Bilder von unserem Zuhause? Soll ich mal ein Video hier daheim drehen?

 

 

 

Let’s go: Lass 2016 mein bestes Jahr werden – und deins auch!

Das Jahr neigt sich dem Ende und wir sind nach kurzer Pause wieder da. Zurück mit unserem Jahresrückblick 2015 und dem, was ich 2016 gerne anders machen möchte.

‚Alle Jahre wieder…‘
zum Ende des Jahres ist es nicht ungewöhnlich, auf das Jahr zurückzublicken, zu resümieren und sich für das neue Jahr vielleicht ein paar gute Vorsätze zu machen.
Pünktlich also zum Ende des Jahres bin ich über eine Blogparade gestolpert, die sofort meine Aufmerksamkeit auf sich zog. „Mein bestes Jahr 2016“ – der Titel der Blogparade und des gleichnamigen Work-Life Books von Susanne Pillokat-Tangen und Nicole Frenken lachte mich an – da möchte ich gerne mitmachen. Gesagt. Getan.

Blogparade_Meinbestesjahr 2016_Foto2 Innenseiten

Susanne und Nicole bitten uns Teilnehmer der Blogparade bestimmte Aufgaben aus ihrem Work-Life Book zu erarbeiten. Mein Thema lautet:

Befreiung = Freiheit? Endlich erlaube ich mir…
Ich durfte mich also damit beschäftigen, wovon ich mich 2016 befreien möchte, was ich sein lassen möchte und passend dazu, zu was oder für was ich mir im kommenden Jahr die Erlaubnis geben möchte.

Manchmal muss man ein paar Schritte zurückgehen, um weiterzukommen…
Die Erfahrungen, die Du 2015 gemacht hast, haben dazu geführt, dass Du heute da stehst, wo Du bist. Wo Du heute stehst, ist wiederum der Ausgangspunkt für Deine Zukunft. In all dem, was Du 2015 erlebt hast, liegt ein wichtiger Schatz an Lernerfahrungen, Ressourcen, Herausforderungen…

(Erfüllter und erfolgreicher Leben-Mein bestes Jahr 2016)

2015 – Ja, das war’s!
2015 war für mich und meine Familie ein sehr spannendes Jahr. Wenn ich heute hier an meinem Schreibtisch sitze kann ich voller Dankbarkeit sagen, Gott sei Dank war 2015 ein Jahr,  das im positiven Sinne sehr ereignisreich war. Waren die letzten Jahre immer sehr durchwachsen von einem Auf und Ab, ist 2015 das erste Jahr seit langem, zu dem ich sagen kann: Ja, das war‘s, hier lief einfach mehrheitlich alles gut. Zu Beginn des Jahres eröffnete sich uns die Möglichkeit – wie ihr alle wisst – Deutschland den Rücken zu kehren und uns für eine gewisse Zeit ins Ausland abzusetzen.  Weiterlesen

My K-Beauty Blog – My KLOG: Ab jetzt bei Mamalogik & more!

Darf ich vorstellen:

My K-Beauty Blog – My KLOG!

Auf meinem K-Beauty Blog (siehe Menü) lüfte ich für euch meine persönlichen K-Beauty Geheimnisse. Taucht mit mir ein in die Tiefen der koreanischen Hautpflege- und Kosmetikwelt. Gemeinsam möchte ich mit euch die Philosophie der koreanischen Hautpflege und Kosmetik entdecken, denn dessen bin ich mir Gewiss: zu entdecken gibt es hier einiges!

Glatte, reine, makellose Haut –  ein Traum. In Korea auffällig oft Realität. Noch nie habe ich so viele Menschen auf einmal gesehen, die offensichtlich ein so tolles Hautbild haben. Doch was tun Koreanerinnen dafür, dass ihre Haut derart gepflegt und gesund erscheint?
K-Beauty fasziniert und überzeugt mich genau deshalb, weil man auf Vorbeugen und Natürlichkeit setzt. Was nutzt es dir, gegen Falten anzukämpfen, wenn du sie schon hast? Warum wunderst du dich, dass deine Haut trocken und faltig ist, wenn du sie über ein natürliches Maß hinaus über Monate und Jahre hinweg gesundheitsschädigend der Sonne ausgesetzt hast?

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Liebster Award – Danke für die Nominierung(en)

Wow, ich bzw Mamalogik wurde nun bereits mehrmals für den Liebster Award nominiert. Das hat mich sehr gefreut. Leider war ich dahingehend bisher etwas nachlässig, aber ich möchte dir, lieben Kristiane von Think Orange, und dir, lieben Bella von Freiraumkind für eure Nominierung danken und euch heute eure Fragen gerne gemeinsam in einem Blogpost beantworten.
Für all diejenigen, die den Liebster Award noch nicht kennen, hier eine kurze Erklärung: Blogger nominieren sich gegenseitig, um insbesondere den neuen Bloggern eine Plattform zu geben, sich vorzustellen – eine Art Aufnahme-Zeremonie in der Bloggerszene.
Na dann mal los!

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